Meditation in Ost und West – die Übersicht
Hier finden Sie alle Beiträge dieser Seite zur Meditation, geordnet nach Herkunft und Zweck. Die Einteilung in Ost und West ist eine Hilfe zur Orientierung und keine scharfe Grenze. Viele Übungen haben Verwandte auf der jeweils anderen Seite.
Östliche Wege
Buddhistische, zenbuddhistische, tibetische und yogische Wege: meist mit Atem, Körper und Aufmerksamkeit als Ausgangspunkt.
- Buddhistische Meditation: Ruhe und Einsicht
Samatha, Vipassana, die vier Grundlagen der Achtsamkeit und liebende Güte – das Gerüst fast aller buddhistischen Schulen.
- Zen: Sitzen, sonst nichts
Vom chinesischen Chan nach Japan: Zazen, Kōan, das Gehen im Kinhin und die Haltung des „Nur-Sitzens“.
- Tibetische Meditation: Bild, Klang und Mitgefühl
Visualisierung, Mantra, Tonglen und die „Schau des Geistes“: warum der tibetische Buddhismus mit Bildern und Klang arbeitet.
- Kundalini-Meditation: zwischen Tantra und Tanzfläche
Die „Schlangenkraft“ in tantrischen Texten, moderne Kundalini-Techniken und warum Vorsicht angebracht ist.
- Yoga Nidra: wach bleiben im Liegen
Die geführte Tiefenentspannung im Liegen: sieben Phasen, der Sankalpa und was die Forschung dazu sagt.
- Lotussitz und andere Arten, still zu sitzen
Padmasana, halber Lotus, burmesischer Sitz, Fersensitz und Stuhl: welche Haltung wofür taugt und wie man die Knie schont.
Westliche Wege
Christliche Mystik, Herzensgebet, anthroposophischer Schulungsweg und die säkulare Achtsamkeit, die im Westen aus östlichen Quellen entstand.
- Christliche Mystik: Kontemplation im Abendland
Wüstenväter, Lectio divina, die „Wolke des Nichtwissens“, Teresa von Ávila und Johannes vom Kreuz: das vergessene Meditationserbe Europas.
- Meister Eckhart: Gelassenheit und Abgeschiedenheit
Der Dominikaner aus Thüringen, sein Inquisitionsverfahren und seine Lehre vom Lassen, die Zen-Lehrer bis heute fasziniert.
- Das Herzensgebet: Atem und Name
Hesychasmus, Philokalie und der russische Pilger: das Jesusgebet als christliche Meditation im Rhythmus des Atems.
- Anthroposophische Meditation: der Schulungsweg Rudolf Steiners
Konzentrationsübung, sechs Nebenübungen, Rückschau und Spruchmeditation: der meditative Weg der Anthroposophie und seine Kritik.
- Achtsamkeit und MBSR: Meditation ohne Religion?
Das Acht-Wochen-Programm aus Massachusetts, sein buddhistischer Hintergrund, was Studien belegen und was Kritiker einwenden.
Brücken
Querschnittsfragen: Was heißt Meditation überhaupt, was geschieht mit dem Ich, welche Rolle spielt das Denken, und wie wirkt Übung ins Handeln?
- Was ist Meditation? Ein Wort, viele Übungen
Meditatio, Dhyāna, Bhāvanā, Kontemplation: was die Wörter bedeuten und welche drei Grundtypen von Übung sich unterscheiden lassen.
- Ich und Nicht-Ich: die Grundfrage zwischen Ost und West
Anattā, Seelengrund und „höheres Ich“: warum die Frage nach dem Selbst die tiefste Trennlinie zwischen den Wegen ist.
- Die Rolle des Denkens: abschalten oder erwecken?
Gedanken als Wolken, als Prüfstein oder als Werkzeug: Wie Zen, Tibet, Klostertradition und Steiner mit dem Denken umgehen.
- Meditation und Ethik: Übung, die ins Handeln führt
Sīla, Yamas, Benediktsregel und Nebenübungen: warum keine Tradition Meditation ohne Lebensführung lehrt, und was geschieht, wenn man es doch tut.
- Mantra und Gesang: Meditieren mit der Stimme
Om, Nembutsu, Rosenkranz, Gregorianik und Taizé: wie Wiederholung und Stimme den Geist sammeln – in Ost und West.
- Wie die Meditation in den Westen kam
Schopenhauer, Theosophie, Zen-Boom und Achtsamkeitswelle: 200 Jahre Begegnung, die beide Seiten verändert haben.
Im Alltag
Praktisches für den Anfang und für Fortgeschrittene: Stress, Angst, Schmerz, Konzentration, Draußen-Üben und was die Forschung dazu sagt.
- Meditation für Anfänger: ein Leitfaden in sieben Schritten
Ort, Zeit, Haltung, Anker, Abschweifen, Abschluss, Dranbleiben: der einfachste solide Einstieg, unabhängig von jeder Tradition.
- Achtsame Morgen: Meditation in den Tagesablauf einbauen
Warum der Morgen hilft, wie lange eine neue Gewohnheit braucht und welche kleinen Übungen den ganzen Tag begleiten.
- Umgang mit Stress: Meditationstechniken für volle Tage
Verlängertes Ausatmen, Atemraum, STOPP-Übung, Körperreise und Gehen: fünf Techniken, die auch an vollen Tagen passen.
- Von ängstlich zu innerem Frieden: Meditation bei Angst
Was die Forschung zu Meditation bei Angst zeigt, welche Übungen erden und warum der Atem nicht immer der richtige Anker ist.
- Meditation und Schmerz: der zweite Pfeil
Das buddhistische Gleichnis von den zwei Pfeilen, was Meditation bei chronischen Schmerzen leisten kann und wie man mit Kummer übt.
- Die Suche nach Fokus: Meditation für bessere Konzentration
Warum der Geist fast die Hälfte der Zeit abschweift und welche Sammlungsübungen aus Ost und West dagegen helfen.
- Meditation und Kreativität: wie Stille Einfälle begünstigt
Offene gegen fokussierte Aufmerksamkeit, Gehen, Leere und Einfall: was Meditation für kreatives Arbeiten tun kann.
- Verbindung zur Natur: Meditation draußen, zu jeder Jahreszeit
Gehmeditation, Waldbaden und Sitzen am Wasser, dazu je eine Übung für Frühling, Sommer, Herbst und Winter.
- Die Wissenschaft der Stille: was Meditation in Gehirn und Körper bewirkt
Was belegt ist, was unsicher ist und was übertrieben wird: Meditation im Licht der Forschung, inklusive Nebenwirkungen.
- Vertiefung der Praxis: Meditation für Fortgeschrittene
Retreats, offenes Gewahrsein, Plateaus, schwierige Phasen und die Frage nach einem Lehrer: was nach den ersten Jahren kommt.
- Klangschalen: was sie sind und was nicht
Die „tibetische“ Klangschale ist jünger, als ihr Ruf vermuten lässt. Was sie trotzdem für die Meditation leisten kann.
- Meditationskissen, Bänkchen und anderes Zubehör
Zafu, Halbmond, Bänkchen, Stuhl, Füllungen und Höhen, dazu Blöcke, Gurt und Bolster aus dem Yoga: was wirklich hilft.